Offene Sprechstunde
Wartezeit? - Jetzt 1x monatlich offene Sprechstunde
Viele Patienten der gesetzlichen Krankenkassen sind verärgert, dass sich die Wartezeiten auf einen Routineuntersuchungstermin auf mehrere Monate ausgeweitet haben. Dieser Unmut trifft vor allem meine Mitarbeiterinnen, aber auch mich täglich und das zu Unrecht.Sie haben in den letzten Jahren sicherlich einige Veränderungen im Gesundheitswesen bemerkt. Ihnen jahrelang bekannte Medikamente wurden ersetzt oder nicht mehr verordnet, viele Untersuchungen müssen nun von Ihnen selbst bezahlt werden da sie von den Krankenkassen aus dem Leistungskatalog gestrichen, und mit dem Namen Individuelle Gesundheitsleistungen benannt wurden.
Was für Sie bislang vielleicht weniger bekannt ist, da Sie die Auswirkungen erst später zu spüren bekommen ist eine weitere Sparmaßnahme:
Krankenkassen und Politik haben mir eine Begrenzung der Anzahl zu untersuchender Patienten vorgeschrieben. Das nennt sich Fallzahlbegrenzung oder auch Budget, und soll dazu dienen, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.
Für meine Praxis bedeutet das; spätestens nach Ablauf des zweiten Monats eines Quartals habe ich die politisch gewollte Anzahl an Patienten bereits behandelt. Alle Patienten die ich darüber hinaus untersuche, werden mit ca. 1,62 € honoriert.
Meine Bemühungen, bei der Kassenärztlichen Vereinigung eine Erhöhung meiner „Fallzahlen“ zu erlangen waren leider erfolglos.
Sie kennen den Aufwand den ich in meiner Praxis sowohl technisch als auch personell betreibe. Mit der Behandlung der Patienten im letzten Drittel des Quartals entstehen lediglich Kosten. Natürlich ist Medizin mehr als nur Betriebswirtschaft. Aber auch ich übe meinen Beruf zum Bestreiten meines Lebensunterhaltes aus.
Ich habe großes Verständnis für Ihren Unmut über diese Wartezeiten. Bitte hadern Sie nicht mit mir oder gar meinen Arzthelferinnen, sondern mit Ihrer Krankenkasse und der Politik! Sie haben uns diese Rahmenbedingungen auferlegt um Kosten zu sparen.
Meine Bemühungen, bei der Kassenärztlichen Vereinigung eine Erhöhung meiner „Fallzahlen“ zu erlangen waren leider erfolglos.
Sie kennen den Aufwand den ich in meiner Praxis sowohl technisch als auch personell betreibe. Mit der Behandlung der Patienten im letzten Drittel des Quartals entstehen lediglich Kosten. Natürlich ist Medizin mehr als nur Betriebswirtschaft. Aber auch ich übe meinen Beruf zum Bestreiten meines Lebensunterhaltes aus.
Ich habe großes Verständnis für Ihren Unmut über diese Wartezeiten. Bitte hadern Sie nicht mit mir oder gar meinen Arzthelferinnen, sondern mit Ihrer Krankenkasse und der Politik! Sie haben uns diese Rahmenbedingungen auferlegt um Kosten zu sparen.
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